Wieviel Strom verbraucht eine Klimaanlage?

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Und welche Faktoren beeinflussen den Energieverbrauch einer Klimaanlage?

Der schönste Sommer kann zur Qual werden, wenn es zu warm wird. In diesen Momenten werden in vielen Büros und Privathaushalten kleine Klimaanlagen aufgestellt, manchmal sogar große Split-Anlagen eingebaut. Beiden Systemen gemeinsam ist jedoch ein kräftiger Stromverbrauch als Preis für einen kühlen Kopf. Oft folgt die Überraschung auf der nächsten Stromrechnung, obwohl die Anlagen vermeintlich kaum gelaufen sind. Hier fragen Sie sich sicherlich, welche Faktoren den Stromverbrauch beeinflussen?

Die Formel zur Berechnung des Stromverbrauchs bei Klimaanlagen/Klimageräten


Stromverbrauch im Jahr:
W * H * T = Verbrauch

W = Elektrische Leistung (in Watt)
H = Tägliche Betriebszeit (in Stunden)
T = Betriebstage im Jahr (in Tagen)
Verbrauch = Stromverbrauch (in Kilowattstunden)

Kosten im Jahr:
Verbrauch * P = Kosten

Verbrauch = Verbrauch (in Kilowattstunden)
P = Preis pro Kilowattstunde Strom (z.B. 0,3€)
Kosten = Kosten (in Euro)

Welche Faktoren beeinflussen den Stromverbrauch?

  • Außentemperatur: Der Kompressor muss das Kältemittel auf eine höhere Temperatur als die Außenluft verdichten, wozu umso höhere Drücke notwendig sind, je wärmer es draußen ist
  • Innentemperatur: Die Klimaanlage muss umso länger laufen, je mehr Wärme dem Raum entzogen werden soll
  • Laufzeit des Kälteteils: Einfache Anlagen, deren Kälteleistung nicht regelbar ist, lassen den Kompressor solange laufen, bis die gewünschte Innenlufttemperatur erreicht ist. Steigt die Temperatur dann wieder, startet der Kompressor erneut. Je kleiner der Unterschied zwischen diesen Temperaturen (Hysterese) ist, umso häufiger muss der Kompressor starten und verbraucht Strom
  • Bauart der Klimaanlage: Ein kleines mobiles Monoblock-System, welches Ansaugluft aus dem Raum gleichzeitig als Kühlmedium nutzt und durch einen Fensterschlauch abführt, ist energetisch nicht so effizient wie eine Split-Anlage.
  • Inverter: Moderne Klimaanlagen verfügen über Inverter, die die Leistung des Kompressors regeln können. Hierdurch wird der oben beschriebene „Start-Stop“ Betrieb durch einen ständigen Betrieb ersetzt und unnötige Startphasen (die wenig Kühlleistung bringen) minimiert
  • Wärmeeinstrahlung in den Raum: Große Glasflächen im Raum sorgen für eine hohe nachströmende Wärmemenge
  • Geräte im Raum: Werden im Raum Computer etc. betrieben, so heizen diese den Raum auf

Beispielrechnung Stromverbrauch

Für die Berechnung nehmen wir einen Strompreis von 30 Cent pro Kilowattstunde an.

Der Stromverbrauch einer mobilen Kompaktanlage

Eine kleine Kompaktanlage (klassische Regelung, ohne Inverter) besitzt eine typische Kälteleistung von 2000 Watt. Der Hersteller gibt diese mit 700 Watt Stromaufnahme im Betrieb an. Diese Anlage wird im Jahr an 35 Tagen im Hochsommer für jeweils 4 Stunden genutzt, um ein aufgeheiztes Wohnzimmer etwas zu kühlen. Hierfür fallen Kosten von 0,7kW*4h*35*0,30EUR=29,40 Euro im Jahr an.

Der Stromverbauch einer Split-Klimaanlage

Alternativ wird eine Split-Anlage mit Inverter installiert. Diese besitzt eine Nennleistung von 2,5 kW thermisch und benötigt max. 700 Watt elektrisch. Diese kühlt ein Büro an 10 Stunden pro Tag an 60 Tagen im Sommer. Die Anlage benötigt im Schnitt 450 Watt elektrisch, da der Inverter die Effizienz steigert. Hier werden 0,450kW*10h*60*0,30EUR=81 Euro fällig.

Wie kann ich bei einer Klimaanlage Strom sparen?

Der Stromverbrauch einer Klimaanlage kann ganz schön ins Geld gehen. Zum Glück gibt es ein paar Maßnahmen, mit denen der Energieverbrauch einer Klimaanlage merklich reduziert werden kann:

  • Anschaffung einer energieeffizienten Anlage: Die Geräte sind nach Energieeffizientklassen von A bis G eingestuft, was die Auswahl erleichtert
  • Keine zu kalte Innenraumtemperatur: Wer im Hochsommer keine arktische Kälte im Raum benötigt, verschafft dem Kompressor Ruhepausen, die keinen Strom kosten
  • Mobilgeräte werden auch als Zwei-Kreis-Systeme angeboten. Hier werden zwei Schläuche ins Fenster gehängt und damit Innenkreislauf vom Kühlluftkreislauf getrennt. Dadurch läuft die Anlage effizienter.
  • Luftrückzug durch gekippte Fenster verhindern: Kompaktanlagen, die durch einen Schlauch Warmluft durchs Fenster abführen, ziehen zwangsweise Außenluft zurück. Eine entsprechende Abdeckung verhindert dieses.
  • Reinigung der Luftfilter: Dichtgesetzte Luftfilter reduzieren ebenfalls den Wirkungsgrad der Geräte und sollten regelmäßig gereinigt werden
  • Im Sommer sollten Vorhänge oder Jalousien genutzt werden

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  • PRÄZIS: Sein frisches Gehäusedesign vermag sowohl moderne als auch klassische Wohn- und Arbeitsensembles gekonnt abzurunden. Die praktische Timer-Funktion ermöglicht eine bequeme, zeitgestützte Nutzung, die Ihren Geldbeutel schont.
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  • STARKE PERFORMANCE: Die Klarstein New Breeze 9 Klimaanlage trumpft mit einem leistungsstarken, aber sparsamen Kompressor zur Luftkühlung auf. Mit einer Gesamtleistung von 2,7 kW und der Energieeffizienzklasse A ist sie für den Dauerbetrieb geeignet.
  • 4-STUFEN-VENTILATOR: Die Temperierung des Klimageräts kann von 16-30°C eingestellt werden. Ein 4-stufig einstellbarer Ventilator verteilt die gekühlte Luft als sanften Hauch oder kräftige Brise im Raum und sorgt durch Frischluftzufuhr für Erleichterung.
  • LUFTENTFEUCHTER: Wer nur die Luftzirkulation anregen will, lässt den Ventilator des New Breeze 9 solo arbeiten und spart noch mal kräftig beim Stromverbrauch. Der Luftentfeuchter entfernt das zurückgebliebene Kondenswasser aus der Klimaanlage.
  • ZEITGESTEUERT: Der Timer der Klarstein Klimaanlage ermöglicht, dass das Gerät sich nach einer gewissen Betriebszeit selbstständig abschaltet bzw. zu einem bestimmten Zeitpunkt einschaltet, um so eine gewünschte Temperatur beim nach Hause kommen vorzufinden.
  • NUTZERFREUNDLICH: Sämtliche Funktionen der Klarstein New Breeze 9 Klimaanlage können mittels Steuerungsfeld oder bequem mit der Fernbedienung gesteuert werden. Dank der Rollen, lässt sich die Klimaanlage leicht versetzen und raümlich variabel einsetzen.

Fazit

Bei einer Neuanschaffung lohnt sich oft der Mehrpreis für ein sparsameres Gerät. Die größten Ersparnisse lassen sich jedoch erzielen, indem die Geräte nicht permanent laufen und eine weitere Erwärmung der Räume durch direkte Sonneneinstrahlung oder Computer möglichst vermieden wird.

Zusätzliche Expertentipps zum Strom-Sparen beim Betrieb einer Klimaanlage im Video: